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HÜCO Gleichrichter

Gleichrichter werden zusammen mit Reglern als elektronische Komponenten in Lichtmaschinen eingesetzt. Sie stellen beide kritische Teile dar, ohne die eine Lichtmaschine nicht funktioniert.

Ein defekter Regler oder Gleichrichter können zu Überspannungen führen, die wiederum die elektrische Anlage im Fahrzeug beschädigen können. Auf der anderen Seite wird bei einem zu schwachen Ladestrom die Batterie nicht bzw. nur unzureichend geladen. Insbesondere bei geringen Temperaturen kann das zu Startproblemen bzw. zum Totalausfall der Batterie führen.

Einsatz von Gleichrichtern
Die vom Drehstrom-Generator erzeugte Wechselspannung ist weder für die Batterie noch für die Versorgung der elektronischen Steuergeräte und Bauteile geeignet. Sie muss gleichgerichtet, d.h. in eine Gleichspannung umgewandelt werden. Eine wichtige Voraussetzung für die Gleichrichtung sind leistungsstarke Dioden, die für einen großen Temperaturbereich zugelassen sind.

Die in den drei Wicklungen des Drehstrom-Generators erzeugten Wechselspannungen werden meist mit sechs (je 3 positive und 3 negative), bei manchen Gleichrichtertypen auch mit mehr Dioden in einer Sechs-plus-Brückenschaltung (B6U) gleichgerichtet (Kl. 0 und Kl. 31). Ferner sorgen die Dioden dafür, dass kein Batterieentladestrom fließen kann. Der Strom kann so nur vom Generator zur Batterie fließen.

In einigen Gleichrichtertypen werden drei weitere, leistungsschwächere Dioden (Diodentrio oder auch Erregerdioden) eingesetzt. Diese Dioden erzeugen eine Gleichspannung (Kl. D+) und dienen der Ansteuerung des Generatorreglers bzw. der Ladekontrolllampe im Cockpit (Armaturen- brett).

Verschiedene Typen von Gleichrichtern – Folgende generelle Unterschiede bei Gleichrichtern können genannt werden:

Sechs oder mehr Leistungsdioden in einem Gleichrichter:
Je mehr Dioden in einen Gleichrichter installiert werden, desto weniger wird die einzelne Diode belastet. Gerade bei Hochleistungsgeneratoren (IN =100A) wird der Einsatz parallel geschalteter Dioden notwendig. Der erzeugte Generatorstrom teilt sich dadurch auf die Anzahl der parallel geschalteten Dioden auf.

Gleichrichter mit Zener-Dioden:
Für den Schutz empfindlicher Bauteile im Bordnetz vor Spannungsspitzen bei plötzlicher Lastabschaltung (load dump usw.) und im batterielosen Betrieb werden für die Gleichrichtung Zener-Leistungsdioden eingesetzt. Im 14V Bordnetz werden Z-Dioden im Spannungsbereich von 24 bis 32V und im 28V Bordnetz von 36 bis 44V eingesetzt.

Gleichrichter mit Erreger-, Felddioden:
Diese Dioden dienen der Gleichrichtung des Erregerstromkreises. Der Erregerstrom wird vom Regler, der Erregerwicklung im Läufer und der Ladekontrolllampe benötigt.

Gleichrichter mit einem MP-Anschluss (Mittelpunkt-Anschluss):
Bei Drehstrom-Generatoren mit Sternschaltung der Ständerwicklungen werden die Wicklungsenden in einem Punkt (Mittelpunkt) zusammengefasst. Dadurch kann eine Leistungssteigerung von rund 10% erreicht werden.

Gleichrichter mit einem zusätzlichen W~ Anschluss:
Bei diesem Anschluss handelt es sich um eine zusätzliche Anschluss- möglichkeit, mit der die Drehgeschwindigkeit des Generators ermittelt werden kann. Zum Beispiel zur Ansteuerung eines Drehzahlmessers in Dieselfahrzeugen oder zur Ansteuerung des Lampenrelais im Regler, sofern keine Erregerdioden vorhanden sind. Generatorengleichrichter bestehen zwar nicht aus einer komplexen elektronischen Schaltung, aber auch hierbei kommt es zu Ausfällen.

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